Manuel Treisbach

Über Manuel Treisbach

Der Hintergrund

Ein herzliches „Ei Gude, wie?“ an alle im Netz! Mein Name ist Manuel Treisbach und ich bin gelernter Karosseriebauer.

In meiner Jugend kamen die ersten „Asterix und Obelix“ Filme mit realen Schauspielern heraus. Seitdem habe ich mich viel mit Römern auseinandergesetzt. Mit der Zeit hat sich das Interesse auf generelle Militärgeschichte ausgeweitet und ich mich in viele Darstellungen dieser Art eingearbeitet. So habe ich eine moderne Darstellung eines heutigen Soldaten, eine Darstellung eines Soldaten aus dem zweiten Weltkrieg, die Darstellung eines Kriegsknechts um 1300 n. Chr. und seit neusten dann endlich auch die eines Legionärs im 1. Jhdt.

Das sich in meinem Freundeskreis eine Gruppe aus Interessenten gründete, die alle Bock auf Geschichte haben, kam da natürlich genau richtig. Also gab es für mich kein Zögern und ich schloss mich dem verrückten Haufen an. Daher bin ich auch schon vor der offiziellen Gründung mit unterwegs und helfe gerne bei allen handwerklichen und logistischen Problemen, die im Verein so anfallen.

Die Darstellung

Kriegsknechte können mit den unterschiedlichsten Aufgaben und Ausrüstungen betraut werden. Ich möchte mich dabei mit dem Fernkampf beschäftigen. In Europa gibt es mehrere Ausprägungen des Fernkampfes. Doch im Laufe der Zeit setzen sich Schusswaffen in dieser Kategorie durch. Dabei sind im europäischen Hochmittelalter besonders der Bogen und die Armbrust beliebt.

Der Bogen lässt sich schnell spannen und weißt damit eine hohe Schussrate auf. Dafür ist das Zielen nicht einfach und muss erst intensiv geübt werden. Mit der Zeit wird auch die Schusskraft von der Armbrust überholt (aber erst deutlich im Spätmittelalter). Der Bogenschütze ist hauptsächlich durch England bekannt, wo er hauptsächlich als Langbogen eingesetzt wurde. Um das Üben zu fördern, gab es sogar Gesetzte, die viele Freizeitaktivitäten für Bürger und Bauern verboten, außer das Bogenschießen.

Der Armbrust wurde eher auf dem europäischen Festland verwendet. Obwohl sie eigentlich von der Kirche geächtet wurde und nur gegen Ungläubige eingesetzt werden durfte, erfreute sie sich einer großen Beliebtheit. Die mag an der hohen Schusskraft liegen, aber hauptsächlich an der geringen Übung, um sie bedienen zu können.

So wurde zum Beispiel Richard Löwenherz (der übrigens ein großer Fan der Waffe war) durch eine Armbrust getötet, dem Armbrustschützen allerdings danach bei lebendigem Leib die Haut abgezogen.

Die Schwerpunkte

Meine Themenschwerpunkte für Veranstaltungen sind dabei:

– Eine Moden- und Rüstschau (als Darsteller)

– Darstellung als Koch