Die Mitglieder

Nichts als Verein und Verein – ein Verein der Vereinslosen fehlt nur; der wäre auch schon da, gäb’ es Vereinslose wo! – Sirius, Tausend & Ein Gedanken, 1899

Die Vereinskultur ist in Deutschland tief verwurzelt. Auch wenn es über die letzten Jahre abgenommen haben mag, finden sich doch noch viele Vereine. Sei es der Sportverein, ein politischer Verein oder ein gemeinnützer Verein.

Weniger Vereinsmitglieder führen für gewöhlich Vereine mit dem Schwerpunkt Geschichte und Kultur, gerade wenn es um die Jugend geht. Dass es anders sein kann, möchten wir gerne zeigen.

Hier möchten sich unsere aktiven Mitglieder Ihnen gerne einmal kurz Vorstellen. Mehr Informationen finden Sie dabei mit einem Klick auf den Namen heraus.

Eric Treisbach - Foto by Leuengold Photographie

Eric Treisbach

1. Officiatus
Max Bachon

Max Bachon

Schatzmeister
Sophie Schäfer

Sophie Schäfer

Öffentlichkeitsarbeit
Eric Müller

Eric Müller

2. Officiatus
Marc Müller

Marc Müller

Kassenprüfer

Carolin Kirsch

Carolin Kirsch

Vereinsmitglied
Alisa Haupt

Alisa Haupt

Vereinsmitglied
Manuel Treisbach

Manuel Treisbach

Vereinsmitglied
Justus Falk

Justus Falk

Vereinsmitglied
Chantal Krüger

Chantal Krüger

Anwärterin
Christoph Pietzonka

Christoph Pietzonka

Vereinsmitglied

Milan Klindworth

Milan Klindworth

Vereinsmitglied

Der Verein

Unser SHOPPY in Berlin.

Überblick

Die kulturelle Vielfalt Wiesbadens ist breit gefächert. Allerdings ist der Wachstum Wiesbadens vor allem der Erhebung zur herzoglich-nassauischen Residenzstadt im 19. Jhdt. geschuldet. Nach dem deutschen Krieg zwischen Preußen und Österreich blühte Wiesbaden als Kurstadt auf. Sie wurde sogar regelmäßig von Kaiser Wilhelm II. besucht.

Auf der Suche nach Vereinen, die sich für die Zeit davor interessieren, finden sich vergleichsweise wenige. Vielleicht ist die politische Unbedeutendheit vor dieser Zeit der Grund. Nachdem uns diese Lücke aufgefallen ist, haben wir sie schnell geschlossen.

So wurden im Jahr 2011 die ersten Treffen abgehalten, um eine Interessensgemeinschaft zu bilden. Wenig später haben wir uns sowohl eine Zeit, als auch eine Region (Hoch lebe Nassau!) herausgesucht. Damit begann das Forschen in verschiedensten Quellen. Das gemeinsame Erleben durch Feldversuche und Rekonstruktionen folgten schnell. Nicht zu vergessen ist auch das gemeinsame Feiern.

Im Jahr 2013 hat sich die Mitgliedsanzahl von 3 auf 7 mehr als verdoppelt. Damit standen alle Tore für einen eingetragenen Verein offen. Seitdem versuchen wir mit einem kontinuierlichen Wachstum neue Interessenten in den Verein zu integrieren. Wichtig ist uns dabei auch, dass dieser inzwischen eher ein großer Freundeskreis geworden ist.

Heute sind wir in der Region gut vernetzt und freuen uns, vielen Menschen Wissen über die Vergangenheit zu vermitteln.

Ziele

Das Ziel des Vereins ist es, ein möglichst genaues Bild des Lebens in der Grafschaft Nassau in den Jahren 1290 – 1310 abzubilden. Diese genaue Eingrenzung ist im Bereich Living History / Reenactment sehr wichtig, da Zeitepochen schwer greifbar sind. So ist Mittelalter nicht gleich Mittelalter. Auch die Abgrenzung in die europäischen Epochen Frühmittealter (~500-1000), Hochmittelalter (~1000-1300) und Spätmittelalter (~1300-1500) reicht definitiv nicht aus. Vor allem da diese Zahlen eher willkürlich an Ereignissen festgemacht sind. Der damalige Mensch sprach nie vom Mittelalter. Dazu kommt die sehr unterschiedlich verlaufenden Entwicklungen der Regionen im damaligen Heiligen Römischen Reich.  Dies ist durch eine fehlende Globalisierung schnell zu erklären. 

Um einen kleinen Einblick in das Leben der Menschen damals erhalten zu können, rekonstruieren (oder lassen rekonstruieren) wir Kleidungsstücke, Alltagsgegenstände, Schmuck, Kriegsgerät und vieles mehr. Hierbei ist es uns wichtig, dies nicht verschult mit trocken Fakten vorzulegen. “Geschichte zum Anfassen” ist für uns ein wichtiges Motto. Nüchterne Zahlen, Fakten, Daten gibt es genug im Geschichtsunterricht.

Dafür gehen wir auf (museale) Veranstaltungen, in Schulen oder Kindergärten, Stadtfeste aber auch auf “Mittelaltermärkte”. Wir hoffen dabei, Sie und andere vom Mittelalter begeistern zu können. Dies hilft uns dabei, unseren selbstauferlegten Bildungsauftrag wahrnehmen zu können.

Natürlich muss dabei jedem bewusst sein, dass dies für uns nur eine Leidenschaft ist. Menschen können sich natürlich auch einmal irren. Daher fundieren unsere Rekonstruktionen nach bestem Wissen und Gewissen auf Funden. Allerdings erheben wir keinen Anspruch auf komplette Richtigkeit. Nichts beschreibt dieses Hobby besser als der Satz: “Du lernst nie aus!”.